Der InCharge Stuhl wurde 1993 von Nanna Ditzel entworfen.

Der InCharge Stuhl wurde 1993 von Nanna Ditzel entworfen.

Für eine gute Körperhaltung bei der Arbeit sind einige Faktoren zu berücksichtigen. Das A und O für die gute Arbeitshaltung ist natürlich ein geeigneter Stuhl, ob am Arbeitsplatz oder im Heimbüro. Bei Dynamostol dreht sich alles um hochwertige ergonomische Stühle, die Ihnen eine optimale Sitzposition bei der Arbeit ermöglichen. Aber obwohl ein ergonomischer Stuhl schon ein sehr guter Anfang ist, gibt es noch viele weitere Dinge, an die Sie denken müssen, um den vollen Nutzen aus einem solchen Stuhl zu ziehen und die Ergonomie und den Arbeitsablauf zu verbessern. Ich habe deshalb einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Büro und Ihren Schreibtisch so einrichten, dass Sie Ihren Stuhl optimal nutzen und bei der Arbeit effizienter werden.

5 Tipps für eine gute Arbeitshaltung:

1. Die Stuhlhöhe muss für Sie geeignet sein

Viele Schmerzen im unteren Lendenwirbelbereich und im Schulter-Nacken-Bereich sind auf eine falsch eingestellte Stuhl- und Tischhöhe zurückzuführen.

Deshalb empfehle ich, so zu sitzen, dass die Hüfte einen Winkel von 110 bis 130 Grad bildet. Ein guter Anhaltspunkt dafür ist, dass die Oberseite des Knies von der Seite gesehen niedriger ist als die Unterseite des Pos.

Diese offene Hüftposition ermöglicht es Ihnen, aufrecht auf dem Stuhl zu sitzen, ohne sich unnötig anstrengen zu müssen. Bei Dynamostol haben wir unsere Stühle so konzipiert, dass die Sitzfläche den Gesäßbereich und dem Steißbeinknochen stützt, so dass Sie bequem sitzen, während Ihre Beine nach unten zum Boden zeigen, was dazu beiträgt, einen offenen Hüftwinkel zu schaffen. 

 

2. Die Tischhöhe muss zur Stuhlhöhe passen

Nachdem Sie nun bequem auf dem Stuhl sitzen, muss der Tisch der Sitzhöhe entsprechend eingestellt werden, um Verspannungen im Nacken zu vermeiden. Wenn Sie am Tisch sitzen, sollten Ihre Schultern eine entspannte Haltung einnehmen können. Dafür müssen Ihre Ellbogen auf der Tischplatte aufliegen, wenn Sie am Schreibtisch sitzen. Der Schreibtisch sollte weder so hoch sein, dass er Ihre Schultern nach oben drückt, noch so niedrig, dass Sie Ihren Rücken durchbiegen und Ihre Ellbogen auf der Tischplatte abstützen müssen. Wenn Sie keinen höhenverstellbaren Schreibtisch haben, können Sie entweder einige Klötze unter die Tischbeine legen, um ihn zu erhöhen, oder einen Fußschemel verwenden, so dass Sie in der richtigen Höhe am Schreibtisch sitzen können und Ihre Füße trotzdem fest auf dem Boden stehen.

3. Maus und Tastatur

Selbst wenn Sie in Ihrem neuen Dynamostol richtig sitzen und die Tisch- und Stuhlhöhe perfekt eingestellt ist, kann es dennoch zu unangenehmen Beschwerden im Schulter-, Ellbogen- und Nackenbereich kommen, wenn Sie Maus, Tastatur und den Bildschirm nicht richtig positioniert haben. Dies gilt insbesondere bei längerem Arbeiten am Computer. Um Beschwerden und Verletzungen im Schulter- und Nackenbereich zu vermeiden, sollten Maus und Tastatur direkt neben den Händen positioniert werden, wenn man entspannt sitzt und die Ellbogen auf der Tischplatte ruhen. Das bedeutet, dass der Oberarm senkrecht von der Schulter herabhängt und die Unterarme diagonal zur Mitte zeigen. An meinem persönlichen Schreibtisch habe vor mir nicht genügend Platz für Tastatur und Maus. Deshalb verschiebe ich die Tastatur so, dass sie direkt vor mir liegt, wenn ich einen langen Text schreiben muss. Wenn ich jedoch viel lesen oder zwischen Fenstern und Webseiten hin- und her klicken muss, schiebe ich die Tastatur zur Seite und habe die Maus in der rechten Hand. Wenn Sie einen großen Computerbildschirm oder mehrere Bildschirme mit Platz für ein spezielles „Schreibfenster“ auf einer Seite haben, können Sie sich auch von einer Seite zur anderen bewegen. Auf diese Weise müssen Sie Ihre Tastatur und Maus nicht verschieben, und da unsere Stühle so leicht zu bewegen sind, können Sie mühelos hin- und herwechseln.

4. Computerbildschirm

Der Standort des Computerbildschirms ist einer der Hauptverursacher von Schulter- und Nackenschmerzen. Der Bildschirm ist richtig positioniert, wenn man von der Höhe der Augen beim geradeaus schauen eine gedachte Linie zum oberen Drittel des Bildschirmrands ziehen kann. Dies ist in der Regel die beste Position, da das, worauf Sie sich am meisten konzentrieren, direkt vor Ihnen liegt. Wenn Sie einen Bildschirm haben, der sich in der Höhe verstellen lässt, können Sie ihn nach Bedarf ein wenig nach oben oder unten schieben, je nachdem, was Sie gerade tun.

Es kann auch von Vorteil sein, den Bildschirm ein wenig nach oben zu kippen, so dass der untere Teil des Bildschirms zu Ihren Augen zeigt. Beim Arbeiten an einem Laptop ist der Bildschirm in der Regel sehr tief. Wenn Sie viel mit dem Laptop arbeiten, empfehle ich Ihnen daher eine separate Tastatur, damit Sie den Bildschirm höherstellen können, die Tastatur aber trotzdem auf Höhe der Hände bleibt.

Häufig wird man darauf hingewiesen, dass man direkt vor dem Bildschirm sitzen sollte (also nicht links oder rechts davon). Ich bin damit nicht immer einverstanden, da ich oft mehr als ein Fenster gleichzeitig geöffnet habe, und ich denke, man sollte auf das schauen, was man gerade sieht, und nicht auf den ganzen Bildschirm. Ich empfehle Ihnen daher, sich direkt vor dem Bildschirmfenster zu positionieren, mit dem Sie gerade arbeiten. Ich persönlich finde es sehr praktisch, dass ein Dynamostol so hochwertige Räder hat, mit denen ich mich leicht von einer Seite zur anderen bewegen kann, um direkt vor meiner Arbeit zu sitzen.

5. Einrichtung des Schreibtisches

Um unnötige Fehlbelastungen durch häufiges Strecken nach Gegenständen zu vermeiden, empfehle ich, den Schreibtisch so einzurichten, dass sich die Dinge, die Sie tagsüber am häufigsten benutzen, in unmittelbarer Nähe und in dem Bereich befinden, den die dänische Arbeitsschutzbehörde als „normalen Arbeitsbereich“ bezeichnet.

Wenn hier keinen Platz vorhanden ist, Sie aber einen größeren Schreibtisch haben, dann hat ein Dynamostol den Vorteil, dass er leicht ist und auch sehr leichtgängige Rollen hat. Damit können Sie sich am Schreibtisch mühelos von einer Seite zur anderen bewegen und so einen „neuen“ Arbeitsbereich ansteuern, ohne ständig Dinge auf dem Schreibtisch umzustellen oder nach Dingen greifen zu müssen, die zu weit entfernt sind.

Illustration der dänischen Arbeitsschutzbehörde, Einrichtung und Ausstattung von Arbeitsplätzen.

Autor: Physiotherapeut Bjarke Bech Villadsen


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