Als ich zum ersten Mal einen Dynamostol sah, war ich sehr skeptisch. Ehrlich gesagt war ich fast gegen einen solchen Stuhl, da ich durch meine Ausbildung als Physiotherapeutin gelernt hatte, wie wichtig die Rückenlehne ist, um den Rücken beim Sitzen auf einem Bürostuhl zu stützen. Doch dann wurde ich in meine Schranken gewiesen. Alle meine Annahmen und Vorurteile darüber, wie man entspannt sitzt und wie der richtige Bürostuhl zu einer entspannten und bequemen Arbeitsposition beitragen kann, wurden über den Haufen geworfen.
Ich muss zugeben, dass ich etwas demütig war, als ich mein Dynamostol zum ersten Mal ausprobierte.
Um es kurz zu machen: Ich habe noch nie einen so guten Bürostuhl gehabt, ich wiederhole: noch nie. Ich liebe meinen Dynamostol! Einer der Vorteile dieses Stuhls ist die Sitzfläche. Ich bin nicht sehr groß und habe aufgrund meiner kurzen Oberschenkel oft Schwierigkeiten, mich auf Stühlen und Bänken zurechtzufinden, weil sie einfach zu tief sind und ich daher auf der Kante der Sitzfläche sitzen muss. Nicht so auf den Stühlen von Dynamostol. Es fühlt sich an, als wäre die Sitzfläche so konzipiert, dass man auf dem Hintern und nicht auf dem hinteren Oberschenkel sitzt. Dadurch hat man beim Sitzen viel Bewegungsfreiheit für die Beine, während ich auf einem normalen Stuhl etwas eingeengt wäre.
Aus meiner Ausbildung weiß ich, dass der Oberschenkelknochen beim Sitzen auf einem Bürostuhl leicht nach unten zeigen sollte. Hier muss ich anmerken, dass sich die Stühle von Dynamostol stark von allen anderen Stühlen unterscheiden, auf denen ich im Laufe der Jahre gesessen habe. Die Sitzfläche stützt, wie bereits erwähnt, das Gesäß, sodass die Beine nach unten zeigen können, ohne dass man die Sitzfläche heftig nach vorne kippen und somit Gefahr laufen muss, vom Stuhl zu rutschen.
Ich sitze jeden Tag auf einem ReForm Flex und habe das Gefühl, dass der Reformsitz vorne genau die richtige Unterstützung bietet, damit ich bequem sitze.
Auch die Flexfunktion ist eine tolle Idee von Dynamostol. Sie kommt mir sehr entgegen. Wenn ich zum Beispiel etwas auf meinem Schreibtisch erreichen möchte, muss ich mich nicht vom Stuhl bewegen, da sich die Sitzfläche mitbewegt. Das macht es angenehmer, auch längere Zeit auf dem Stuhl zu sitzen, da die Sitzfläche dem Körper in alle Richtungen folgt. Die Flexfunktion hilft mir außerdem, mein Becken ständig zu bewegen und beugt so einer Ermüdung des unteren Rückens bei längerem Sitzen am Schreibtisch vor.
Und nicht zuletzt lässt sich der Stuhl superleicht bewegen. Die Kombination aus einem sehr leichten Stuhl, dem Haltegriff und den besten Rollen, die ich je bei einem Bürostuhl gesehen habe, macht es einfach, den Stuhl vom Tisch zu ziehen und ihn während des Arbeitstages hin und her und von einer Seite zur anderen zu schieben.
Der Wechsel von einem herkömmlichen Bürostuhl zu einem Dynamostuhl kann zweifellos eine große Umstellung sein. Mir fiel von Anfang an auf, dass mein Schreibtisch sich zunächst etwas zu hoch anfühlte und dann plötzlich zu niedrig. Nach einigen Stunden bemerkte ich außerdem, dass sich meine Rückenmuskulatur deutlich anders anfühlte als zuvor auf einem herkömmlichen Bürostuhl.
Als Physiotherapeut weiß ich natürlich, dass meine Rückenmuskulatur anders arbeitet, wenn ich auf einem Dynamostuhl sitze, als wenn ich auf einem normalen Bürostuhl sitze. Aber keine Angst, das ist in keiner Weise negativ, sondern nur eine Frage der Gewöhnung.
Mir ist auch aufgefallen, dass ich nach dem Wechsel auf einen Dynamostuhl in der Regel konzentrierter arbeite und das Gefühl habe, ruhiger zu sitzen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es mir leichter fällt, ständig kleine Bewegungen zu machen, sodass ich nicht mehr merke, dass ich etwas tun muss, um mich ein wenig aufzurichten, es passiert einfach von selbst.
Ich würde jedem, der einen Beruf hat, bei dem er viel Zeit im Sitzen verbringt, einen Dynamostuhl auf jeden Fall empfehlen.
Aktie:
ZEICHNE DAS WETTER LANGSAM
Marias Erfahrung mit InCharge Office Flex