Schmerzen und Verletzungen des Bewegungsapparates sind heute der häufigste Grund, warum Zahnärzte ihren Beruf vorzeitig aufgeben müssen.

Bei der Ergonomie am Arbeitsplatz geht es darum, Verletzungen und Schmerzen durch ungünstige Sitzpositionen oder feste Arbeitsabläufe zu vermeiden. Ob Zahnarzt, Dentalhygieniker, Zahntechniker, Klinikassistent oder etwas ganz anderes – mangelnde Ergonomie kann alles Mögliche bedeuten, von leichten Muskelschmerzen bis hin zu ernsthaften chronischen Schmerzen.

Die gebogenen Hälse

Mette Krebs von Krebs Ergonomik weist in einem Artikel im Tandlægebladet vom 21. Februar 2018 darauf hin, dass „der gebeugte Hals“ das größte Problemkind bei der Arbeit in einer Zahnklinik sei.

„– Ein Kopf wiegt fünf bis sieben Kilo und soll an einer bestimmten Stelle unseres Rumpfes platziert werden. Je weiter man ihn von dieser Stelle wegbewegt, desto stärker erhöht sich die Belastung. Wenn man ihn nur um 60 Grad nach vorne bewegt, erhöht sich die Belastung auf 30 Kilo. Das entspricht dem Gewicht eines acht- oder neunjährigen Kindes, und versuchen Sie doch mal, ein Kind dieser Größe hochzuheben, wenn Sie das nächste Mal bei Føtex einkaufen gehen. Dann können Sie sich plötzlich vorstellen, wie es ist, einen Rumpf zu haben, der viele Kilos tragen muss, die falsch positioniert sind“, sagt Mette Krebs zum Klinikpersonal.

Es ist daher wichtig zu wissen, dass Ihre Sitzposition einen großen Einfluss darauf hat, wie viele Jahre Sie in einer Zahnarztpraxis beschäftigt sein können, da Ihre Arbeitspositionen anspruchsvoller sind als an anderen Arbeitsplätzen. Und wie Mette Krebs in dem Artikel auch sagt:

Ich weiß, Sie versuchen, nett zu Ihren Patienten zu sein, aber der Punkt hier ist: Je besser Sie den Patienten auf Ihre Behandlung vorbereiten können, desto besser ist es für den Patienten. Ein Patient, der „gut liegt“, ist für die Arbeit, die in seinem Mund durchgeführt wird, gut positioniert, aber kaum wie zu Hause auf der Couch oder auf einer Sonnenliege im Urlaub. Wir können „gut“ auf einer Sonnenliege auf Mallorca mit einem Getränk liegen – nicht in einer Zahnklinik.“

Wenn Sie als Zahnarzt, Dentalhygieniker, Zahntechniker oder klinischer Assistent über gute Arbeitsmittel und ein gutes Arbeitsumfeld verfügen, fühlen sich die Patienten willkommen und haben einen guten und angenehmen Aufenthalt.

Ein gutes Arbeitsumfeld führt zu zufriedenen Mitarbeitern und zufriedenen Patienten.

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